Weibliche U18 zeigt ein gutes Spiel gegen Jahn

Nachdem Manu  zwei Wochen vor den Ferien die weibliche U18 übernahm, da Sarah nun zusätzlich in Wedel in der 2. Bundesliga spielt, stand am Samstag das erste gemeinsame Spiel auf dem Spielplan. In den bisher absolvierten Trainingseinheiten wurde konzentriert gearbeitet, aber mit dem TV Jahn Kiel musste das junge Norderstedter Team gegen den vermeintlich stärksten Gegner der Liga antreten.

Nach einer kurzen Spielbesprechung starteten die Mädels gut und ohne großen Respekt in das Spiel. Trotz der körperlichen Überlegenheit der Kielerinnen führte der SCN mit 14 zu 8 und Manu konnte ohne Probleme durchwechseln. Das erste Viertel wurde somit mit 21 zu 15 gewonnen. Doch bereits zu diesem Zeitpunkt wurde deutlich, dass die Reboundschwäche nicht zu übersehen war. Kiel konnte so immer eine zweite oder dritte Chance in Punkte verwandeln.

Dieses Problem bekamen Manus Schützlinge auch im zweiten Viertel nicht in den Griff und mussten den Vorsprung an die Kielerinnen abgeben. Auch wenn in der Offense weiterhin beherzt der Weg zum Korb gesucht wurde, mussten die Mädels zu viele Korberfolge der Kielerinnen hinnehmen. Bibo sorgte an Ende des 2. Viertels mit 6 Punkten in Folge dafür, dass die U18 lediglich mit 2 Punkten Rückstand in die Pause gingen.  

In der Halbzeit lobte Manu die Einsatzbereitschaft und läuferische Stärke ihre Spielerinnen, die auch diverse taktische Anweisungen bereits sehr gut umgesetzt hatten. Weiterhin war großer Teamgeist in der Defense und Offense zu erkennen, da jede Spielerin ihre Stärken für das Team einsetzt. Doch auch hier wurde erneut über die Reboundschwäche gesprochen.

Im dritten Viertel leistete der SCN eine Schwächephase. Während die U18 selber mit einer Abschlussschwäche zu kämpfen hatte, konnte Jahn 10 Punkte in Folge erzielen. Doch Manus Mädels kämpften verbissen weiter und blieben somit auf Tuchfühlung. Leider verletzte sich Reiki zu Beginn des 4. Viertels, die bis dato ein gutes Spiel ablieferte und einige Punkte erzielen konnte. Doch nun sprangen die anderen Mädels in die Bresche und spielten eine Pressverteidigung. Einige der Ballgewinne konnten in Punkte umgemünzt werden und das letzte Viertel wurde gewonnen. Leider reichte es nicht, um das Spiel zu gewinnen, doch die Mannschaft hinterließ bei Trainerin Manu und den Zuschauern einen sehr guten Eindruck.

Nun heißt es für Coach und Mannschaft weiterhin an den begonnenen Elementen zu arbeiten und das Reboundproblem in den Griff zu bekommen. Auf dieses erste gemeinsame Spiel können wir wirklich stolz sein.


(05.11.2006)

(Autorin: Manu)
(Quelle: www.scn-basketball.de)

25.11.06 11:06

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